…bye bye Budoni

Zum krönenden Abschluss auf Sardinien wollten wir heute noch einen Ausflug machen. Laut Reiseführer sollte eine Burg im Nachbarort sehr sehenswert sein. Gesagt, getan…wir waren da ;-).

Posada – so der Name der Stadt war wirklich hinreißend. Die Gassen und Häuser der Altstadt waren tatsächlich uralt. Der alte Straßenbelag wurde etwas aufgearbeitet und hatte eine lustige Modernisierung bekommen. Hinterher verfährt sich noch ein Auto 😉

Zwischendurch waren Katzenbilder an den Wänden (warum auch immer) und ein paar Meter weiter standen bzw. lagen sie dann vor uns aufm Weg oder auf einer Mauer. Keine Panik, diese Katzen sind noch verschlafener als unsere zu Hause und bewegen sich nicht einen Millimeter.

Die Wege wurden immer enger und steiler. Letztendlich standen wir dann vor der Burg ( ganz unten davor). Wir überlegten kurz und fanden 3€ Eintritt pro Person ok. Ab da begann das Abenteuer. Wenn wir vorher gedacht haben, dass der Weg steil und huckelig ist…dann waren wir nun in der „Steinzeit“ angekommen 😉 . Egal – wir wollten ja ans Ziel.

Der Ausblick auf dem oberen Burghof über die Stadt und die ganze Landschaft war schon toll. Und wir waren noch nicht einmal oben auf dem Turm. Zack..ging es weiter..wir waren neugierig. Und was dann kam sah so aus:

Michael bekam einen Lachkrampf. Christin wollte gar nicht mehr da hoch. Es kam natürlich anders:

Das „Loch“ war passgenau! Der Aufstieg sah wahrscheinlich ziemlich bescheuert aus, dafür war der Ausblick oben sensationell schön 🙂

Wir verweilten dort etwas und krabbelten/klettern oder was auch immer wir da machten… die Burg hinunter. Übrigens waren wir nicht alleine dort. Die Damen in Kleidern und Röcken waren ebenfalls vom Ehrgeiz gepackt und stiefelten mit ihren bunten, geblümten, gereiften, mit Rüschen verzierten (und und und) Unterhosen die Leiter hinauf. 😉

Eins muss man der Burg lassen: Die Stimmung war gut bzw. sehr ausgelassen und zum Lachen.

Laune: naja Packtag halt…so schwingt ein wenig Wehmut mit.