Buongiorno

Die Nacht…sie unterbrach um 1:36 Uhr…es gibt hier auch Mücken wie Sand am Meer. Wir hörten das Ungetüm schon die Nacht davor, es surrte auf den Kopf zu und stach direkt auf die Stirn ein. Diese Nacht war die Nacht der Klatscher…wir gingen auf die Jagd. Es dauerte eine Weile, bis wir das laute Sunmen hörten und schon flog der Flipflop an die Wand. Das Blut spritzte und wir waren sooo glücklich darüber – da entwickeln sich ungeahnte Killerinstinkte ;-). Es folgte noch die Wandreinigung bevor die Nachtruhe fortgesetzt werden konnte.

Der gestrige Morgen ließ schon gutes Erahnen. Wir haben gestern gelernt und waren heute perfekt ausgerüstet und vorbereitet.

Wir ließen uns nicht Lumpen und haben gleich mal die Deutsche Ingenieurskunst hier am Strand bewiesen. Der schiefe Turm von Pisa – mal eben kopiert. 🙂

Die Sonne ist auch heute wieder mit 27 Grad zu Gange gewesen und das kühle Nass war eine gelungene Abwechselung. Der Strand lädt nicht nur zum Sonnenbaden ein, sondern auch zum 20km Spaziergang. Wir haben dann die Gunst der Stunde genutzt und haben 20% fast geschafft (gut gut 10% wegen doppeltem Weg).

Am Abend verschlug es uns nach Olbia und bedeutet übrigens „glücklich“ auf griechisch (lange Historie). Das fiel uns natürlich sofort auf, denn Michael ist ja halber Grieche und Christin ist perfekte Reiseführerdurchstöberin…jetzt mal im Ernst…Wikipedia lässt grüßen. 😉

Das Stadtbild ist neben der Marina und ihren Yachten geprägt von kleinen Gassen. Wir waren entzückt.

Das Schöne an Sardinien ist, dass es sich selbst treu geblieben ist. Das erkennt man auch daran, dass auf jedes englische oder nicht italienische Wort eine italienische Antwort folgt. Irgendwie versteht man dennoch was die Menschen möchten…sei es Kleingeld an der Kasse oder ob man das Glas kaputt gemacht hat. Hoch lebe die Gestik…lange Tabu-Extrem-Übung(Gesellschaftsspiel) behaupten wir mal. 🙂

Das Wahrzeichen der Stadt ist eine Kirche. Diese ist geprägt von einer grauen Außenfassade aus Stein. Als Highlight hat man dann ein buntes Dach auf die Kuppel gebaut. Insgesamt sehr gelungen finden wir.

Die Gassen sind übrigens häufig aufgeheitert worden und so grinste uns ab und zu so etwas hier an:

Fazit die Stadt hat Charme und ihren eigenen Flair. Ein sehr stimmiges und sympathisches Bild, anders kann man es nicht sagen.

Laune: blendend!

2 thoughts on “Buongiorno”

  1. Hach, sieht alles traumhaft aus! Macht Lust, euch besuchen zu kommen. ;o)
    Christin, ich hoffe deinem Fuß geht es besser!

    1. …ist es auch :-). Die Strände können mit Mauritius mithalten.

      Mein Fuß „läuft“ wieder – manchmal auch nur in Surfschuhen am Strand ;-)…aber mittlerweile wieder besser. Danke der Nachfrage.

      LG Christin

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